09

 



Vierteljährlicher Newsletter
der denkstelle.com
Ausgabe 09
Juni 2007



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Willkommen

Guten Tag, lieber Leser,

passend zur Jahreszeit ist dies die begleitende Newsletterausgabe zum Strandcocktail. Heute besonders kurz und knapp, für die, die diesen Sommer noch etwas vorhaben. Urlaub, vielleicht?

Diesmal erhalten Sie mit diesem Elektrobrief wieder einen exklusiven Preview der neuesten Checkliste und ein paar weitere leckere Infohäppchen. Bon appétit!

Ihr
Stephan Meyer



Inhaltsverzeichnis


Mitarbeiter zusammenfalten - leicht gemacht

... so heißt die neueste Checkliste der denkstelle. Sie kennen mittlerweile unseren Stil und erhalten das nicht ganz ironiefreie Arbeitspapier als Abonnent dieses Newsletters exklusiv vor allen anderen Kunden zum Download. Vielleicht sind wieder ein paar interessante Impulse für Sie drin?

Aus dem Inhalt: "Jeder Mensch macht mal einen Fehler – natürlich auch Ihr Mitarbeiter. Aber Sie wollen doch nicht, dass sich das wiederholt, oder? Also sollten Sie ihm zeigen, wer der Herr im Haus ist, und ihn so richtig zusammenfalten."

Klicken Sie einfach hier. (http://denkstelle.com/snacks/mitarbeiterzusammenfaltenleichtgemacht.html)
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Das Motto der Saison

Saisongerecht ist unser Motto diesmal sommerlich leicht und mental; aus dem Munde eines Ökonomen, der ziemlich viel von Psychologie verstand.

Unser Motto der Saison: «Dies ist der ganze Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Ökonomen: Der eine klebt an der sichtbaren Wirkung, der andere berücksichtigt sowohl die Wirkung, die man sieht, als auch diejenige, die man vorhersehen muss.»
Frédéric Bastiat (1801-1850)

Übrigens finden Sie unsere alten Motti der Saison in dieser Ablage. (http://denkstelle.com/snacks/unserebisherigenmottidersaison.html)



Die Vernunft im Mülleimer

Aus der Reihe "Warum ist Chefsein so schwer?" ein kleiner Einblick in die Rationalitätstheorie: Gerade gestern habe ich mir im Fernsehen eine Talkshow angesehen. Menschen bei Maischberger. Da war es mir nicht immer leicht, die Ruhe zu bewahren. Manch ein Einwurf eines Diskussionsteilnehmers ging doch für mein Empfinden derart weit am "gesunden Menschenverstand" vorbei, dass ich irgendwann – halb belustigt, halb verärgert – die Kiste abschaltete. Wieder ein Beweis dafür, dass rationales Entscheiden und Handeln im Alltag oft unrealistisch ist. Doch die betriebswirtschaftliche Entscheidungstheorie fordert genau das: Der Mensch verhält sich immerfort vernünftig. Die meisten Psychologen haben eine andere Sichtweise. Sie betrachten Entscheidungen im Unternehmen vor dem Hintergrund begrenzter Rationalität menschlichen Handelns. Zum Beispiel:

  • Menschliche Wahrnehmung und Entscheidungsfähigkeit ist unvollkommen.
  • Nicht alles ist quantifizierbar, was für Entscheidungen benötigt wird.
  • Man bräuchte mehr Information, als man in vertretbarer Zeit beschaffen kann.

Und dann gibt es noch die "Mülleimerentscheidungen". Die kennen Sie auch: Am Ende einer langen Besprechung sind noch Tagesordnungspunkte auf der Agenda. Da werden dann – husch husch – schnell noch ein paar Entscheidungen durchgewunken.

Dies ist ein Auszug aus dem Vortrag „Psychologie ohne Blabla – 12 Semester in 90 Minuten“. Nähere Informationen zum Vortrag. (http://denkstelle.com/treibstoff/psychologieohneblabla/index.html).



Die passende Laune zum Wetter



Was ist ein Visionär?

Stellen Sie sich vor, Sie haben jemanden in Ihrem Team, dessen große Stärke darin besteht, Ideen zu generieren. Nicht irgendwelche Ideen, sondern Ideen, die das Unternehmen voranbringen. Ideen, die sich nachweislich renditesteigernd auswirken. Wäre das nicht großartig?

So einer ist der Visionär. Na gut, er hat auch die eine oder andere Macke. Seine Ideen sind manchmal ein wenig realitätsfern. Der lange Weg der Umsetzung (Blut, Schweiß und Tränen) ist ihm nicht bewusst, spielt in seiner Welt keine Rolle. Gerade deshalb braucht der Visionär Umsetzer an seiner Seite. Nicht zuletzt helfen sie ihm, den Bezug zur Realität nicht völlig zu verlieren. Und noch ein Nachteil: Der Visionär ist schwer zu bändigen. Er macht, was er will. (Klassische Bürokraten finden solch ein Verhalten recht unziemlich.)

Und doch: Wenn das Unternehmen auch über die Jahre hinweg gut und zukunftssicher aufgestellt sein soll, dann geht es nicht ohne ihn. Keiner hat mehr für die Erschaffung von Arbeitsplätzen getan als der Visionär.

Dies ist ein Auszug aus dem Vortrag „Der Visionär - Aufzucht und Pflege“. In diesem denkstelle-Vortrag geht es um das Psychogramm des Querdenkers und Visionärs. Er mag vielleicht ein etwas kauziger Zeitgenosse sein, doch die Beweise sind überzeugend: Management- und Führungsteams mit einem solchen Exemplar sind denen ohne meilenweit voraus. Wissenschaftliche Untersuchungen und ganz subjektive Erfahrungen Betroffener runden das Bild über den Visionär ab. Nähere Informationen zum Vortrag. (http://denkstelle.com/treibstoff/dervisionaer/index.html).



Das Kleingedruckte

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