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denkwart express 17 {E-Mail: 37}
 
Überschrift denkwart express
 
 
Vierteljährlicher Newsletter
der denkstelle.com
 Ausgabe 17
August 2009



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Guten Tag lieber Leser

Was ein "Quickie" ist, wissen Sie bestimmt. Aber wie schafft es ein Quickie auf die Titelseite der Financial Times Deutschland? Mehr dazu in diesem denkwart express. Außerdem verrate ich Ihnen, wie man sich selbst mit großer Wahrscheinlichkeit zum Lächeln bringt, ganz ohne Quickie. Und natürlich gibt es in diesem Newsletter wieder eine neue Checkliste. Aber sonst bleibt alles beim alten.

Ihr

Stephan Meyer

 

 

Strategieplan verhunzen - leicht gemacht! 

... so heißt die neueste Checkliste der denkstelle. Sie kennen mittlerweile unseren Stil und erhalten das nicht ganz ironiefreie Arbeitspapier als Abonnent dieses Newsletters exklusiv vor allen anderen Kunden zum Download. Vielleicht sind wieder ein paar interessante Impulse für Sie drin?
 
Aus dem Inhalt:  Eine Strategie muss her! Woher nehmen und nicht stehlen? Sie könnten einen Strategieplan erstellen. Ach je, dann würden Sie ja sehenden Auges in die Zukunft blicken? Am besten, Sie boykottieren die ganze Sache von Anfang an!
 
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Das Motto der Saison

Unser aktuelles Motto der Saison steht wieder bei den Snacks:
 
«Die Vitalität selbst ist das Resultat einer Vision. Wenn es keine Vision mehr gibt von etwas Großem, Schönem, Wichtigem, dann reduziert sich die Vitalität, und der Mensch wird lebensschwächer.»
Erich Fromm (1900-80), deutsch-amerikanischer Philosoph
Und, wenn diese Bemerkung erlaubt ist, obwohl Fromm auch als Psychoanalytiker tätig war, lag er trotzdem mit diesem Zitat goldrichtig.

Übrigens finden Sie unsere alten Motti der Saison in dieser Ablage.
 
 

Deutschlands Beitrag zur Weltkultur?

Oktoberfest

Es verblüfft mich immer wieder, dass Menschen sogar aus fern gelegenen Kontinenten zu diesem Event anreisen. Andererseits soll man auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten das Feiern nicht vergessen. Nach längerer Pause werde ich mir dieses Jahr mal wieder eine Teilnahme an "Deutschlands Beitrag zur Weltkultur", dem Münchner Oktoberfest, gönnen. Mit Platz im Zelt und allem. Rein geschäftlich, versteht sich. 

 

Quickie in Quickborn

Zu dieser Überschrift ließ sich die Financial Times Deutschland in der Ausgabe vom 18.8.09 hinreißen. Das weckte meine Aufmerksamkeit, habe ich doch zu Quickborn eine besondere Beziehung. In dieser Kleinstadt im Hamburger Umland besuchte ich jahrelang das Gymnasium. Normalerweise gibt es über Quickborn nichts Nennenswertes zu berichten, doch diesmal kam die Stadt in die Presse, weil sie ein Problem auf unkonventionelle Weise löste. Sinkende Steuereinnahmen führten zu einer Finanzierungslücke von € 4 Mio. In einer Bürgerversammlung wurde kurzerhand beschlossen, dass Privatpersonen für ein Jahr mit einer Einlage einspringen. Man einigte sich auf einen attraktiven Zinssatz, so kam der Betrag schnell zusammen. Die Stadt zahlt für den Kredit weniger als bei der Bank, und der Bürger erhält mehr Zinsen als bei der Bank. Alle sind glücklich, nur die Banken nicht. So wetterte ein Bankenverband, die regionale Finanzinfrastruktur sei nun gefährdet.

Also nochmal kurz für alle, die nicht aufgepasst haben: Märkte verändern sich, und Kundenverhalten verändert sich. Wer klug ist, passt sich dem Wandel an. Wer noch klüger ist, gestaltet den Wandel mit. (Das gilt übrigens auch für andere Branchen.) In den kommenden Wochen und Monaten bin ich überwiegend für geschlossene Veranstaltungen gebucht. Zwei offene Veranstaltungen im Oktober wird es jedoch geben, die gut zu diesem Thema passen: Zukunft für Banker und die HerbstColleg-Tage für den Mittelstand. Fragen Sie doch mal den Banker Ihres Vertrauens, ob er schon seinen Beitrag zur Vermeidung einer Finanzkrise geleistet und unsere Veranstaltungsreihe am Center for Financial Studies besucht hat.

 

Über Zukunftsforschung diskutieren

Manch einer will nicht nur lesen, sondern auch mitreden. Das gilt insbesondere für ein spannendes Thema wie die Zukunftsforschung. Einige Leser dieses Newsletters wissen bereits, dass ich seit 2004 auf der Netzwerkplattform Xing das Forum "Zukunftsforschung" moderiere. Ehrenamtlich, versteht sich. In dieser Zeit wuchs die Zahl der registrierten Forumsmitglieder langsam aber sehr kontinuierlich von ca. 100 auf rund 3.400. Entscheider, Wissenschaftler und namhafte Journalisten haben bereits Beiträge dafür geschrieben. Ergänzend dazu moderiere ich nun ein weiteres Forum. Weil nach meiner Einschätzung die Bedeutung der Netzwerkplattform LinkedIn auch im deutschsprachigen Raum zunehmen wird, gibt es auch dort ein Forum "Zukunftsforschung". Es ist erst wenige Tage alt, hat aber schon mehr als 200 Mitglieder. Wenn Sie mitreden möchten, suchen Sie sich die Plattform aus, die zu Ihnen passt, und schauen Sie mal rein. Ich freue mich auf Sie!

 
 

Wie bringt man sich selber zum Lächeln?  

Als Diplompsychologe habe ich ja schon viel Sinniges (und noch mehr Unsinniges) zum Thema Motivation gelesen. Es ist eine Binsenweisheit, dass ein glücklicher Mensch mehr lächelt, als wenn er unglücklich ist. Sicher haben Sie auch schon davon gehört, dass man mit einem Lächeln - ganz ohne Anlass - den eigenen Körper zum Ausschütten von Glückshormonen bewegen kann. Grundlos Lächeln macht also glücklich. Bestimmt kennen Sie auch die Übung, sich einen Bleistift quer zwischen die Zähne zu klemmen, um mit dem so erzeugten Lächeln ein Glücksgefühl hervorzurufen. Kürzlich nun habe ich von einer hochinteressanten neuen Variante gelesen, den eigenen Körper in Richtung Glück "auszutricksen". Lucy Kellaway beschrieb in der FTD, wie sie sich für reichlich Geld die Zähne hat bleichen lassen. Jetzt lächelt sie viel mehr, damit sich die Investition auszahlt.
 
 

Wer ist Stephan Meyer?   

Das Wichtigste über Stephan Meyer gibt es als 3-min-Film auf der Homepage oder - etwas großformatiger - auf Youtube. Ergänzend dazu gibt es auf 20 Seiten "das Buch zum Film". Das können Sie bei Interesse als pdf-Datei (ca. 2 MB) herunterladen.

 

Bis zum nächsten denkwart express!

 

 

Das Kleingedruckte

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